Mataranka und der Elsey National Park Australien Reisen Urlaub Tipps Hotels
Mataranka ist 107 Kilometer südöstlich von Katherine direkt am Stuart Highway. Die Attraktion hier in der Gegend ist Mataranka Homestead, etwa 8 Kilometer östlich von Mataranka. Dieser kristallklare Thermalpool (gespeist von einer natürlichen Quelle), mitten im Regenwald, bietet eine herrliche Gelegenheit sich nach einem harten Tag auf der heißen Straße zu entspannen (und es ist kein Eintritt zu bezahlen!).
Der Pool ist nur einen kurzen Fußmarsch (2 Minuten) von der Homesteadunterkunft entfernt. Mataranka Homestead bietet Backpacker Unterkünfte, Campingplatz, Motelzimmer und ein Restaurant. Es ist hier entspannender als es sich anhört. Der Campingplatz kostet 7A$/Person, was angesichts der etwas niedrigeren Qualität etwas teuer ist.
Der Thermalpool selbst steht mitten in einer Palmenoase und wurde vor einigen Jahrzenten künstlich aufgestaut um Offizieren als Bad zu dienen. Etwa 2 Wochen im Jahr (etwa Mai) kommen riesige Scharen von Flughunden und übervölkern die Oase. Außer Lärm hat man dann auch mit deren Kot zu kämpfen. Bei Unwetter, welche den natürlichen Zeitablauf der Flughunde durcheinander bringt (1998 von April - Juni), kann es schon mal vorkommen, daß diese Tiere ihren Aufenthalt "verlängern". Diese hängen dann in überaus großen Zahlen in den Palmen herum und die Aufsicht hat mit täglichen Reinigungen der Wege und des Pool mehr als genug zu tun. Zum Pool selbst darf kein Alkohol mitgenommen werden.
Nur einige hundert Meter entfernt ist das Waterhouse River. Hier kann man spazieren gehen, Kanus oder Ruderboote für 5 A$ die Stunde mieten. Etwas außerhalb des Mataranka Homestead ist ein Nachbau der Elsey Station Homestead welche für den Film "We of the Never Never" errichtet wurde. Die Story des Films handelte in der Umgebung von Mataranka (Besichtigung möglich).
Unterkünfte Mataranka Homestad:
Das Hostel der Mataranka Homestead (Tel.: 8975 4544) ist sehr komfortabel und bietet 1- und 2-Bett-Zimmer mit einer kleinen Küche (15 A$ pro Person, 13A$ mit YHA-Mitgliedskarte).
Camping kostet 14 A$ ohne Strom und 18 A$ mit Strom (Basis Auto mit 2 Personen).
Die Budgetcabins kosten 60 A$ für 2-3 Personen und 70 A$ für 4-5 Personen.
Die Motelzimmer, ausgerüstet mit Klimaanlage und Badezimmer, kosten etwa 74 A$ für 2 Personen.
Es gibt einen kleinen Supermarkt, wo man die wichtigsten Dinge kaufen kann und eine Bar. In dieser Bar bekommt man Snacks, kann aber auch richtig essen, was aber nicht ganz so preiswert ist. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Benützung der Barbecue-Einrichtung des Campingplatzes.
Unterkünfte Mataranka:
Wer nicht in der Mataranka Homestead übernachten möchte, kann auch direkt in Mataranka bleiben.
Old Elsey Roadside Inn: 45-55 A$, Tel.: 8975 4512
Territory Manor Motel: etwas komfortabler mit Swimmingpool und Restaurant, 65-72 A$, Tel.: 8975 4516
Ein Campingplatz (18 A$ mit Strom) ist ebenfalls vorhanden.
Während der Regenzeit gibt es große Preisnachlässe.
Langstreckenbusse verkehren regelmäßig den Stuart Highway entlang. Erkundigen Sie sich direkt bei der Mataranka Homestead.
Etwas südlich von Mataranka zweigt der Roper Highway nach Osten ab. Dieser führt nach Roper Bar, etwa 200 Kilometer entfernt, am Rande von Aborigines Land. Roper Bar ist für Angler interessant. Etwa 40 Kilometer der gesamten Strecke sind asphaltiert.
West MacDonnell Ranges NT Australien Reisen Urlaub Tipps Hotels
West MacDonnell Ranges
(140 km westlich von Alice Springs)
Tourdauer: 7 Stunden bis zu einer Übernachtung
Die Strecke: den Larapinta Drive, westlich von Alice Springs und weiter den Namatjira Drive.
West MacDonnell: westlich von Alice Springs, in den West MacDonnell Ranges, gibt sehr viele Highlights. Angefangen von verschiedenen Schluchten bis zu zahlreichen Bademöglichkeiten in der Sommerzeit.
Ausrüstung, sonstiges:
Diese Strecke ist bis zur Glen Helen Gorge mit jedem Auto befahrbar. Die Strecke ist asphaltiert und gut beschildert. Bis zur Glen Helen Gorge sind es 140 Kilometer. Wer nicht unbedingt alle Schluchten sehen muß, kann diese Stecke in einem Tag hin und zurück ohne weiteres schaffen. Die nächste Möglichkeit zum Tanken ist bei der Glen Helen Gorge (Glen Helen Lodge). Dort befindet sich auch ein Campingplatz (nur Basisausstattung), ein Pub (ohne Alkohollizenz), wo man auch das Permit für die Strecke nach Hermannsburg und Kings Canyon bekommt und Zimmer (ebenfalls nur Basisausstattung).
Was man sehen sollte:
Simpsons Gap:
Die Simpsons Gap ist eine Schlucht mit einem Süßwasserpool. Im Visitor-Centre bekommt man Informationen dazu. Zahlreiche kleine und größere Wanderungen können auch zu größerer Verweildauer "überzeugen". Die Simpsons Gap liegt in unmittelbarer Nähe von Alice Springs. Ein Wander- und Randweg führen von Alice Springs zur Simpsons Gap. Wer hier aufmerksam durch die Landschaft marschiert kann auch Wallabies und manchmal einen Long Nosed Dragon (siehe Tierwelt Australiens) sehen. Die Simpsons Gap liegt nur wenige Fahrminuten von Alice Springs entfernt und kann über eine Abzweigung nach Rechts vom Larapinta Drive aus erreicht werden (siehe Simpsons Gap). Räumen Sie sich etwa 1 Stunde vor der Mittagszeit dafür ein.
Etwa 32 Kilometer weiter befindet sich die Standley Chasm. Diese Schlucht bietet 100 Meter hohe Wände, die in der Mittagssonne in wunderschönen Rottönen leuchten. Hier st allerdings Eintritt zu beahlen. Ein Restaurant, Toiletten, Parkplatz sind am Eingang vorhanden (siehe Standley Chasm). Nehmen Sie sich für die Standley Chasm 1-2 Stunden während der Mittagszeit. Ausgedehnte Wanderungen sind jedoch auch möglich.
Das Ellery Creek Big Hole, das tiefste Wasserloch in den MacDonnell Ranges, lädt in der warmen Jahreszeit zum Baden ein (siehe Ellery Creek Big Hole). Um das Ellery Creek Big Hole "zu sehen" reicht auch ein ehalbe Stunde. Wer sich hier entspannen, baden oder auch wandern möchte sollte sich 2-3 Stunden dafür Zeit nehmen.
Etwas weiter westlich sind die höchsten Berge de Nord Territoriums zu finden: der Mt. Sonder, Mt. Razorback und der Mt. Zeil.
105 Kilometer westlich von Alice Springs liegt die Serpentine Gorge, ein etwa 520 ha Nationalpark. Nach größeren Regenfällen ist hier ein Süßwasserpool zu finden und das Mulgagras und beginnt überall zu wachsen (siehe Serpentine Gorge). Um den bis zum Eingang der Schlucht zu kommen, reicht insgesamt eine Stunde aus. Wer mehr sehen möchte muß sich schon einige Stunden dafür Zeit nehmen.
Die Ormiston Gorge liegt bereits 132km westlich von Alice Springs und soll einer der schönsten Canyons von Zentralaustralien sein. An der tiefsten Stelle des Orniston Creeks ist ein permanentes Wasserloch. Die Aranda Aborigines glauben, daß hier eine große Wasserschlange lebt. Fische graben sich hier während einer Trockenperiode in den Schlamm ein und warten auf den nächsten Regen. Wenn man durch die Schlucht geht, kommt man zur Orniston Pound mit einem Basin und zahlreichen Picknickplätzen.
Nur 4 Kilometer weiter entlang dem Namatjira Drive, 136 Kilometer von Alice Springs entfernt, liegt die Glen Helen Gorge. Unmittelbar davor (300 Meter entfernt) liegt die Glen Helen Lodge.Entlang des Flußbetes des Finke Rivers kann man zur Gorge und auch zu den Roten Felsenwänden gelangen. Campinplatz mit minimaler Ausstattung, Zimmer und Pub sind vorhanden. Das Permitt nach Hermannsburg bzw. Kings Canyon ist ebenfalls hier zu bekommen (siehe Glen Helen Gorge)
(140 km westlich von Alice Springs)
Tourdauer: 7 Stunden bis zu einer Übernachtung
Die Strecke: den Larapinta Drive, westlich von Alice Springs und weiter den Namatjira Drive.
West MacDonnell: westlich von Alice Springs, in den West MacDonnell Ranges, gibt sehr viele Highlights. Angefangen von verschiedenen Schluchten bis zu zahlreichen Bademöglichkeiten in der Sommerzeit.
![]() |
| West MacDonnell Ranges |
Ausrüstung, sonstiges:
Diese Strecke ist bis zur Glen Helen Gorge mit jedem Auto befahrbar. Die Strecke ist asphaltiert und gut beschildert. Bis zur Glen Helen Gorge sind es 140 Kilometer. Wer nicht unbedingt alle Schluchten sehen muß, kann diese Stecke in einem Tag hin und zurück ohne weiteres schaffen. Die nächste Möglichkeit zum Tanken ist bei der Glen Helen Gorge (Glen Helen Lodge). Dort befindet sich auch ein Campingplatz (nur Basisausstattung), ein Pub (ohne Alkohollizenz), wo man auch das Permit für die Strecke nach Hermannsburg und Kings Canyon bekommt und Zimmer (ebenfalls nur Basisausstattung).
Was man sehen sollte:
Simpsons Gap:
Die Simpsons Gap ist eine Schlucht mit einem Süßwasserpool. Im Visitor-Centre bekommt man Informationen dazu. Zahlreiche kleine und größere Wanderungen können auch zu größerer Verweildauer "überzeugen". Die Simpsons Gap liegt in unmittelbarer Nähe von Alice Springs. Ein Wander- und Randweg führen von Alice Springs zur Simpsons Gap. Wer hier aufmerksam durch die Landschaft marschiert kann auch Wallabies und manchmal einen Long Nosed Dragon (siehe Tierwelt Australiens) sehen. Die Simpsons Gap liegt nur wenige Fahrminuten von Alice Springs entfernt und kann über eine Abzweigung nach Rechts vom Larapinta Drive aus erreicht werden (siehe Simpsons Gap). Räumen Sie sich etwa 1 Stunde vor der Mittagszeit dafür ein.
Etwa 32 Kilometer weiter befindet sich die Standley Chasm. Diese Schlucht bietet 100 Meter hohe Wände, die in der Mittagssonne in wunderschönen Rottönen leuchten. Hier st allerdings Eintritt zu beahlen. Ein Restaurant, Toiletten, Parkplatz sind am Eingang vorhanden (siehe Standley Chasm). Nehmen Sie sich für die Standley Chasm 1-2 Stunden während der Mittagszeit. Ausgedehnte Wanderungen sind jedoch auch möglich.
Das Ellery Creek Big Hole, das tiefste Wasserloch in den MacDonnell Ranges, lädt in der warmen Jahreszeit zum Baden ein (siehe Ellery Creek Big Hole). Um das Ellery Creek Big Hole "zu sehen" reicht auch ein ehalbe Stunde. Wer sich hier entspannen, baden oder auch wandern möchte sollte sich 2-3 Stunden dafür Zeit nehmen.
Etwas weiter westlich sind die höchsten Berge de Nord Territoriums zu finden: der Mt. Sonder, Mt. Razorback und der Mt. Zeil.
105 Kilometer westlich von Alice Springs liegt die Serpentine Gorge, ein etwa 520 ha Nationalpark. Nach größeren Regenfällen ist hier ein Süßwasserpool zu finden und das Mulgagras und beginnt überall zu wachsen (siehe Serpentine Gorge). Um den bis zum Eingang der Schlucht zu kommen, reicht insgesamt eine Stunde aus. Wer mehr sehen möchte muß sich schon einige Stunden dafür Zeit nehmen.
Die Ormiston Gorge liegt bereits 132km westlich von Alice Springs und soll einer der schönsten Canyons von Zentralaustralien sein. An der tiefsten Stelle des Orniston Creeks ist ein permanentes Wasserloch. Die Aranda Aborigines glauben, daß hier eine große Wasserschlange lebt. Fische graben sich hier während einer Trockenperiode in den Schlamm ein und warten auf den nächsten Regen. Wenn man durch die Schlucht geht, kommt man zur Orniston Pound mit einem Basin und zahlreichen Picknickplätzen.
Nur 4 Kilometer weiter entlang dem Namatjira Drive, 136 Kilometer von Alice Springs entfernt, liegt die Glen Helen Gorge. Unmittelbar davor (300 Meter entfernt) liegt die Glen Helen Lodge.Entlang des Flußbetes des Finke Rivers kann man zur Gorge und auch zu den Roten Felsenwänden gelangen. Campinplatz mit minimaler Ausstattung, Zimmer und Pub sind vorhanden. Das Permitt nach Hermannsburg bzw. Kings Canyon ist ebenfalls hier zu bekommen (siehe Glen Helen Gorge)
Kata Tjuta (Olgas) NT Australien Reisen Urlaub Tipps Hotels
Kata Tjuta (Olgas) NT Australien Reisen Urlaub Tipps Hotels
Früher galt der Uluru als der größte Monolith der Erde. Jetzt weiß man, daß er "nur" der zweitgrößte ist. Man nimmt allerdings an, daß Kata Tjuta (Olgas) die Reste eines wesentlich größeren Berges sind, als es der Uluru ist. Durch die Verwitterung, verursacht durch Wind und Wetter, blieben die jetzt sichtbaren Reste über. Die Olgas liegen etwa 36km Luftlinie westlich vom Uluru und sind etwa 55 Kilometer von Yulara entfernt. Von der Abzweigung zu den Olgas sind es 44 Straßenkilometer, wobei nach den ersten 24 Kilometern ein Aussichtspunkt kommt. Man hat einen wunderschönen Ausblick auf die Kata Tjutas und den Uluru. Dieser Punkt ist nicht zu übersehen, da es eine der wenigen kleinen Erhöhungen in der Umgebung ist und ein asphaltierter Parkplatz die Stelle sehr markant macht.
Zu unterschätzen ist dieses Areal allerdings nicht. In den vielen Tälern des etwa 35 Quadratkilometer großen Gebietes kann man sich leicht verlaufen. Der Sonnenauf- und Untergang ist auch hier sehr spektakulär.
Es gibt zwei lohnenswerte Wanderwege, den Kata Tjuta Walking Track und den Walk durch das Valley
of the Winds. Letzterer ist etwa 7 Kilometer lang und von außergewöhnlichem Reiz. Allerdings kann er nach 11 Uhr wegen extremer Temperaturen ab dem ersten Lookout Point gesperrt sein (nicht etwa nur ein Schild, ein Ranger wacht dann darüber, daß nicht doch jemand versucht, diesen Weg noch zu begehen). Wenn man sich für diese Wanderung entscheidet, sollte man pro Person einen Liter Wasser pro Stunde einplanen. Für die Wanderung selbst sollte man etwa zweieinhalb Stunden veranschlagen und nicht zu stolz sein, einige Pausen unter dem einen oder anderen Schatten spendenden Baum zu machen. In der Winterzeit bleibt hier die Hitze aus und man kann mit einer "Wandertemperatur" von etwa 20 Grad rechnen.
Starten sollte man die Wanderung zum Valley of the Winds gegen den Uhrzeigersinn. So hat man die schönsten Ausblicke immer vor sich kann alles während des Gehens genießen. Außerdem ist dann das leichtere Stück des Weges am Ende. Diese Entscheidung muß man bei einer Brücke treffen, wo man rechts abbiegen sollte. Die riesigen Kuppeln der Kata Tjutas sind auf jedem Schritt ein optisches Erlebnis. Sobald man vom normalen Weg abgebogen ist, also die Kletterei ein wenig beginnt, sieht man diese Sandsteinfelsen hautnah. Ein schmaler Weg führt durch die Vegetation, bis wieder ein Aufstieg beginnt, der zu einem kleinen "Paß" führt. Manchmal (uns ist es im austr. WInter aufgefallen) kann auf diesem Teil des Weges richtige ""Raupen-Invasionen beobachtet werden. Viele kleine schwarze Raupen liegen kreuz und quer über die Felsen und den Weg verteilt. Auf dem Paß angelangt hat man einen wunderbaren und tollen Ausblick auf einen weiteren Teil der Kata Tjutas, welchen man während des Abstieges die ganze Zeit genießen kann. Der restliche Weg ist sehr flach und führt an einige Kuppeln vorbei zur Notfalls-Wasserstation. Danach kann man in einem Flußbett entlang bis dem Punkt gehen, wo der Weg wieder zu der anfänglichen Brücke führt. Zurück zum Parkplatz geht es dann den selben Weg wie zu Beginn.
Auf dem gesamten Weg gibt es zwei Notfalls-Wasserstellen, wo man sich jederzeit Wasser besorgen kann.
Der Sonnenuntergang kann von einem etwas vorgelagerten Parkplatz aus (siehe Karte) beobachtet werden. Ein eigenes Areal bietet die Möglichkeit dazu. Hierher kommen auch Busse und Touren die ein sogenantes Sunset-Picknick veranstalten und Grillen und/oder Sekt während des Sonnuntergangs trinken. Auf dem Parkplatz befinden sich auch die einzigen Toiletten der Umgebung.
Ein weiterer sehenswerter Punkt ist die Kata Tjuta Gorge. Der Hin- und Rückweg dauert etwa 50 Minuten und ist leicht zu gehen. Diese Schlucht ist zwar sehr interessant anzusehen, aber sicher nicht so imposant wie "Valley of the winds".
kata tjutas, uluṟu kata tjuṯa, reisebericht kata tjuta,kata tjuta national park
![]() |
| Kata Tjuta (Olgas) NT Australien |
Früher galt der Uluru als der größte Monolith der Erde. Jetzt weiß man, daß er "nur" der zweitgrößte ist. Man nimmt allerdings an, daß Kata Tjuta (Olgas) die Reste eines wesentlich größeren Berges sind, als es der Uluru ist. Durch die Verwitterung, verursacht durch Wind und Wetter, blieben die jetzt sichtbaren Reste über. Die Olgas liegen etwa 36km Luftlinie westlich vom Uluru und sind etwa 55 Kilometer von Yulara entfernt. Von der Abzweigung zu den Olgas sind es 44 Straßenkilometer, wobei nach den ersten 24 Kilometern ein Aussichtspunkt kommt. Man hat einen wunderschönen Ausblick auf die Kata Tjutas und den Uluru. Dieser Punkt ist nicht zu übersehen, da es eine der wenigen kleinen Erhöhungen in der Umgebung ist und ein asphaltierter Parkplatz die Stelle sehr markant macht.
Zu unterschätzen ist dieses Areal allerdings nicht. In den vielen Tälern des etwa 35 Quadratkilometer großen Gebietes kann man sich leicht verlaufen. Der Sonnenauf- und Untergang ist auch hier sehr spektakulär.
Es gibt zwei lohnenswerte Wanderwege, den Kata Tjuta Walking Track und den Walk durch das Valley
of the Winds. Letzterer ist etwa 7 Kilometer lang und von außergewöhnlichem Reiz. Allerdings kann er nach 11 Uhr wegen extremer Temperaturen ab dem ersten Lookout Point gesperrt sein (nicht etwa nur ein Schild, ein Ranger wacht dann darüber, daß nicht doch jemand versucht, diesen Weg noch zu begehen). Wenn man sich für diese Wanderung entscheidet, sollte man pro Person einen Liter Wasser pro Stunde einplanen. Für die Wanderung selbst sollte man etwa zweieinhalb Stunden veranschlagen und nicht zu stolz sein, einige Pausen unter dem einen oder anderen Schatten spendenden Baum zu machen. In der Winterzeit bleibt hier die Hitze aus und man kann mit einer "Wandertemperatur" von etwa 20 Grad rechnen.
Starten sollte man die Wanderung zum Valley of the Winds gegen den Uhrzeigersinn. So hat man die schönsten Ausblicke immer vor sich kann alles während des Gehens genießen. Außerdem ist dann das leichtere Stück des Weges am Ende. Diese Entscheidung muß man bei einer Brücke treffen, wo man rechts abbiegen sollte. Die riesigen Kuppeln der Kata Tjutas sind auf jedem Schritt ein optisches Erlebnis. Sobald man vom normalen Weg abgebogen ist, also die Kletterei ein wenig beginnt, sieht man diese Sandsteinfelsen hautnah. Ein schmaler Weg führt durch die Vegetation, bis wieder ein Aufstieg beginnt, der zu einem kleinen "Paß" führt. Manchmal (uns ist es im austr. WInter aufgefallen) kann auf diesem Teil des Weges richtige ""Raupen-Invasionen beobachtet werden. Viele kleine schwarze Raupen liegen kreuz und quer über die Felsen und den Weg verteilt. Auf dem Paß angelangt hat man einen wunderbaren und tollen Ausblick auf einen weiteren Teil der Kata Tjutas, welchen man während des Abstieges die ganze Zeit genießen kann. Der restliche Weg ist sehr flach und führt an einige Kuppeln vorbei zur Notfalls-Wasserstation. Danach kann man in einem Flußbett entlang bis dem Punkt gehen, wo der Weg wieder zu der anfänglichen Brücke führt. Zurück zum Parkplatz geht es dann den selben Weg wie zu Beginn.
Auf dem gesamten Weg gibt es zwei Notfalls-Wasserstellen, wo man sich jederzeit Wasser besorgen kann.
Der Sonnenuntergang kann von einem etwas vorgelagerten Parkplatz aus (siehe Karte) beobachtet werden. Ein eigenes Areal bietet die Möglichkeit dazu. Hierher kommen auch Busse und Touren die ein sogenantes Sunset-Picknick veranstalten und Grillen und/oder Sekt während des Sonnuntergangs trinken. Auf dem Parkplatz befinden sich auch die einzigen Toiletten der Umgebung.
Ein weiterer sehenswerter Punkt ist die Kata Tjuta Gorge. Der Hin- und Rückweg dauert etwa 50 Minuten und ist leicht zu gehen. Diese Schlucht ist zwar sehr interessant anzusehen, aber sicher nicht so imposant wie "Valley of the winds".
kata tjutas, uluṟu kata tjuṯa, reisebericht kata tjuta,kata tjuta national park
Abonnieren
Posts (Atom)



